Sperrliste
Empfängeradressen, die dauerhaft nicht erreichbar sind: als Auskunft, nicht als Sperre.
Die Sperrliste sammelt Empfängeradressen, an die dauerhaft nicht zugestellt werden konnte. Sie ist das Gedächtnis, das den Versandprotokollen fehlt: die verfallen nach 30 Tagen, eine tote Adresse bleibt aber tot.

Diese Liste sperrt nichts
Der Name ist kürzer als die Wahrheit. Wir halten keine Mail zurück, die Liste ist eine Auskunft. Trag die Adressen in dem System aus, in dem sie entstehen: in deinem Shop, deinem Newsletter-Werkzeug, deiner Kundendatenbank. Dort gehören sie hin, und nur dort weißt du, warum sie dort stehen.
Dass wir nicht sperren, ist Absicht. Eine zu Unrecht gesperrte Adresse wäre ein Empfänger, der nie erfährt, dass er nicht erreicht wird: kein Bounce, kein Eintrag, niemand merkt es. Dieser stille Fehler ist schlimmer als eine Mail an ein totes Postfach.
Was auf die Liste kommt
Nur was endgültig ist und etwas über die Adresse aussagt:
- die Empfängeradresse existiert nicht,
- die Empfänger-Domain existiert nicht oder hat keinen Mailserver.
Ausdrücklich nicht aufgenommen werden:
- volles Postfach: das wird geleert, die Adresse lebt,
- Ablehnung als Spam-Verdacht und Provider-Sperren: die sagen etwas über den Ruf des Absenders, nicht über den Empfänger. Sie hier zu verbuchen hieße, einen eigenen Zustellfehler der Gegenseite anzulasten,
- Ablehnungen unseres eigenen Servers: der Empfänger hat die Mail nie gesehen.
Eine zu großzügige Liste ist schlimmer als keine: sie nimmt dir Adressen weg, die noch gut sind, und du merkst es nie.
Suchen, exportieren, freigeben
Über dem Feld suchst du nach einem Teil der Adresse. Der Excel-Export ist der eigentliche Zweck der Seite. Er ist die Liste, die du in dein eigenes System übernimmst.
Mit dem Pfeil am Zeilenende nimmst du eine Adresse wieder von der Liste. Das musst du können: ein Tippfehler im Bestellformular wird korrigiert, ein Postfach neu angelegt, eine Domain umgezogen. Scheitert die Zustellung danach erneut dauerhaft, steht die Adresse beim nächsten Lauf wieder da.
Wie lange ein Eintrag bleibt
Ohne neuen Zustellversuch verschwindet ein Eintrag nach 24 Monaten von selbst. Mit deinem Konto verschwindet die ganze Liste. Die Adressen gehören deinen Empfängern, nicht uns; Näheres steht in der Datenschutzerklärung.
Diese Funktion findest du im Kundenportal: my.mailbridge.email, der Zugang ist in jedem Paket enthalten.
Noch kein Konto? 14 Tage kostenlos testen, Zahlungsdaten brauchst du erst danach.
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