Enterprise ab etwa 50.000 Mails im Monat
Dein eigenes Relay. Deine eigene IP.
Bei den regulären Paketen teilst du dir eine Sende-IP mit anderen Kunden. Das funktioniert gut, weil wir die Reputation dieser IPs bewachen. Ab einer bestimmten Menge willst du diese Abhängigkeit aber nicht mehr: Enterprise gibt dir eine eigene Relay-Instanz, deren Ruf allein von deinem Versand abhängt.
- eigene Sende-IP
- fester Ansprechpartner
- Server in Deutschland
- monatlich kündbar
| Hostname | relay-deinefirma.mailbridge.email |
| Sende-IP | eine eigene IPv4 ✓ exklusiv |
| DKIM | eigener Selector, per CNAME delegiert |
| Zugänge | ausschließlich deine |
| Standort | Nürnberg oder Falkenstein |
Zuerst brauchst du das überhaupt?
Wann Enterprise sinnvoll ist
Drei Gründe sprechen dafür. Trifft keiner zu, bist du mit einem regulären Paket besser bedient, und wir sagen dir das auch im Gespräch.
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Mehr als etwa 50.000 Mails im Monat
Oberhalb der größten Paketgröße rechnet sich eine eigene Instanz, und die Mengen fallen bei den Empfängern ohnehin auf. Eine IP, hinter der ein einzelner, gleichmäßiger Versand steht, ist für Empfänger leichter einzuordnen als eine, auf der viele kleine Absender zusammenkommen.
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Du willst die IP nicht teilen
Auf einer gemeinsam genutzten IP wirkt sich das Verhalten anderer Absender auf deine Zustellung aus. Wir überwachen das und greifen ein, aber wir können es nicht ausschließen. Mit einer eigenen IP hängt der Ruf allein an deinem Versand. Das ist der eigentliche Unterschied.
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Getrennte Ströme für getrennte Zwecke
Rechnungen und Newsletter über dieselbe IP zu schicken, koppelt zwei Dinge, die nichts miteinander zu tun haben: Eine Werbeaussendung mit vielen Abmeldungen belastet dann die Zustellung deiner Rechnungen. Mit mehreren Instanzen laufen sie getrennt.
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Wann es sich nicht lohnt
Unter etwa 50.000 Mails im Monat bringt eine eigene IP meist weniger, als sie kostet. Eine neue IP muss erst Vertrauen aufbauen, und dafür braucht sie regelmäßiges Volumen. Wer unregelmäßig oder wenig versendet, fährt auf einer gepflegten gemeinsamen IP nachweislich besser.
Umfang was dazugehört
Vier Dinge, die du bei den regulären Paketen nicht bekommst
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Eine oder mehrere dedizierte Relay-Instanzen
Eine eigene Instanz unserer Relay-Software, auf der ausschließlich deine Zugänge liegen. Sie hat einen eigenen Hostnamen, einen eigenen DKIM-Selector und ihre eigene Konfiguration. Wie viele Instanzen sinnvoll sind, hängt davon ab, wie viele Versandströme du trennen willst.
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Je Instanz eine eigene Sende-IP
Jede Relay-Instanz versendet über genau eine IPv4-Adresse. Liegen nur deine Zugänge darauf, ist es deine IP: Ihr Ruf bei den Empfängern entsteht allein aus deinem Versandverhalten. Das Warmup übernehmen wir, ebenso das Blocklist-Monitoring und die Klärung, falls ein Empfänger doch einmal sperrt.
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Fester Ansprechpartner, vier Stunden Reaktionszeit
Ein namentlich benannter Mensch mit Durchwahl und Mailadresse, der dein Setup kennt. Kein Sammelpostfach, kein Ticketsystem. Auf eine Anfrage an Werktagen zwischen 8 und 17 Uhr bekommst du binnen vier Stunden eine qualifizierte Rückmeldung. Gemeint ist die erste inhaltliche Antwort, nicht die fertige Lösung: Manches lässt sich in vier Stunden nicht lösen, aber du weißt dann, woran wir sind.
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Begleitetes Onboarding
Wir richten die Instanz ein, erstellen die DNS-Einträge zum Kopieren, prüfen sie gegen, begleiten die Umstellung deiner Anwendungen und steuern das Warmup. Bei einem Wechsel von einem anderen Anbieter planen wir die Reihenfolge so, dass zu keinem Zeitpunkt Mail liegen bleibt.
Ehrlich die Grenzen
Was Enterprise nicht ist
Diese Punkte stehen hier, weil du sie sonst im Betrieb herausfindest. Wenn einer davon für dich ein Ausschlusskriterium ist, sollten wir das vor dem Angebot wissen und nicht danach.
- Kein automatisches Failover. Fällt deine Instanz aus, wechselt dein Versand nicht selbsttätig auf ein anderes Relay. Das ist Absicht: Ein automatischer Wechsel würde deine Mails über eine fremde IP schicken, deren Ruf du nicht kennst. Bei einer längeren Störung ziehen wir von Hand um und sagen vorher Bescheid.
- Keine Zustellgarantie. Wir schaffen die technischen Voraussetzungen und überwachen sie. Ob eine einzelne Mail im Posteingang landet, entscheidet der Empfänger anhand von Inhalt, Versandverhalten und Domainreputation. Das kann niemand zusagen, der ehrlich ist.
- Kein eigenes ISO-27001-Zertifikat. Die Rechenzentren, in denen unsere Server stehen, sind zertifiziert. Wir als Anbieter des Dienstes sind es nicht, und wir tun auch nicht so. Wenn deine Beschaffung ein Zertifikat des Dienstleisters selbst verlangt und nicht nur des Rechenzentrums, sag es vor dem Angebot. Was wir stattdessen konkret tun, steht weiter unten und ist nachprüfbar.
- Keine Rufbereitschaft rund um die Uhr. Die zugesagte Reaktionszeit gilt an Werktagen von 8 bis 17 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten erreichst du uns, aber ohne Zusage.
- Kein sofortiges volles Volumen. Eine frische IP hat bei den Empfängern keine Geschichte. Das Warmup dauert mehrere Wochen, in denen die Menge schrittweise steigt. Wer am Montag umstellen und am Dienstag 100.000 Mails schicken will, wird gedrosselt.
- Die IP gehört nicht dir. Sie gehört zu unserer Infrastruktur. Bei einer Kündigung fällt sie zurück, und der aufgebaute Ruf ist nicht übertragbar.
Preis woraus er sich ergibt
Warum hier keine Zahl steht
Auf der Preisseite steht jeder Betrag offen, und das soll so bleiben. Für Enterprise können wir keine nennen, weil der Preis von drei Größen abhängt, die sich je Kunde unterscheiden. Was wir offenlegen können, ist die Rechnung dahinter.
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Anzahl der Instanzen
Jede dedizierte Relay-Instanz kostet Betrieb: eigene Maschine, eigene IP, eigene Überwachung und eigenes Warmup. Das ist der Grundbetrag, und er fällt je Instanz an. Eine Instanz ist der Normalfall, mehrere braucht, wer Versandströme trennen will.
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Versandmenge
Darüber liegt der mengenabhängige Anteil, nach derselben Logik wie bei den regulären Paketen: Je größer die Menge, desto niedriger der Preis je tausend Mails. Die Staffel der Bridge-Pakete zeigt die Richtung, in die es weitergeht.
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Umfang der Betreuung
Ein Wechsel von einem anderen Anbieter mit vielen Absendersystemen ist aufwendiger als eine Neueinrichtung mit zwei Anwendungen. Diesen Teil schätzen wir nach dem Gespräch und weisen ihn im Angebot getrennt aus, damit du siehst, was einmalig und was monatlich anfällt.
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Was unverändert gilt
Monatliche Laufzeit ohne Mindestvertragszeit, kein Einrichtungsentgelt für die Standardeinrichtung, der Kostenschutz bei ungewöhnlichem Mehrverbrauch und alle Preise netto. Diese Bedingungen sind bei Enterprise dieselben wie bei jedem anderen Paket.
Ablauf vom Gespräch bis zum Versand
Wie es weitergeht, wenn du dich meldest
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Gespräch
Ein Telefonat von etwa dreißig Minuten. Wir fragen nach Menge, Absendersystemen, Domains und danach, was heute nicht funktioniert. Am Ende sagen wir dir auch, wenn ein reguläres Paket reicht.
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Angebot
Innerhalb weniger Werktage, mit getrennt ausgewiesenem monatlichem und einmaligem Anteil. Darin steht auch, wie lange Einrichtung und Warmup dauern werden.
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Einrichtung
Wir setzen die Instanz auf, du bekommst die DNS-Einträge zum Kopieren und wir prüfen sie gegen. Deine Zugänge legen wir gemeinsam an, ein System nach dem anderen.
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Warmup und Übergabe
Die Menge steigt über mehrere Wochen. Du siehst den Verlauf im Portal, wir melden uns aktiv, wenn etwas auffällt. Danach läuft es, und dein Ansprechpartner bleibt derselbe.
Zwischen dem ersten Gespräch und dem produktiven Versand liegen in der Regel zwei bis drei Wochen, das Warmup danach noch einmal vier bis sechs.
Nachprüfbar Betrieb und Sicherheit
Was für den Betrieb tatsächlich gilt
Keine Siegel, sondern Dinge, die du im Vertrag, in der Dokumentation oder im Portal nachlesen kannst.
- Server ausschließlich in Deutschland, verteilt auf die Rechenzentren in Nürnberg und Falkenstein, Hosting mit Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO
- Keine Auftragsverarbeitung in Drittländern, auch nicht durch Unterauftragnehmer
- Rechenzentren nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert, Betreiber ist die Hetzner Online GmbH. Nürnberg und Falkenstein stehen namentlich im Zertifikat, MailBridge selbst ist nicht zertifiziert
- Dazu ein uneingeschränktes BSI-C5-Testat Typ 2, geprüft von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft nach ISAE 3000
- Der Mailfluss hängt nicht am Portal: Fällt die Verwaltungsoberfläche aus, nehmen die Relays weiter an und stellen zu
- SMTP-Passwörter speichern wir nur als Hash, im Klartext siehst du sie genau einmal bei der Erstellung
- Strikte Absenderbindung: Ein Zugang kann nur von den Domains senden, die für ihn freigegeben sind
- Jede Verwaltungsaktion steht im Protokoll, mit Zeitpunkt und handelnder Person
- Betrieben von LOGIN SystemHaus, IT-Dienstleister aus Wiesbaden seit 1991
- Monatlich kündbar, auch bei Enterprise, ohne Mindestlaufzeit
Fragen die vor dem Gespräch aufkommen
Häufige Fragen zu Enterprise
Wie lange dauert es, bis ein dediziertes Relay steht?
Das Aufsetzen selbst dauert wenige Tage. Länger dauert das Warmup: Eine neue IP hat bei den Empfängern keine Geschichte, und wer sofort volles Volumen darüber schickt, wird gedrosselt. Wir steigern die Menge deshalb schrittweise über mehrere Wochen. In dieser Zeit läuft dein Versand bereits, nur eben ansteigend.
Was passiert, wenn mein Relay ausfällt?
Es gibt kein automatisches Failover auf ein anderes Relay. Das ist eine bewusste Entscheidung: Ein automatischer Wechsel würde deine Mails über eine fremde IP schicken, deren Ruf du nicht kennst. Bei einer längeren Störung ziehen wir deine Zugänge von Hand um und sagen dir vorher Bescheid. Der Mailfluss selbst hängt nicht am Portal: Fällt das Portal aus, nehmen die Relays weiter an und stellen zu.
Kann ich später zurück auf ein reguläres Paket?
Ja. Deine Zugänge ziehen dann auf ein gemeinsam genutztes Relay um, deine Absenderdomains und Einstellungen bleiben. Weil sich dabei der DKIM-Selector ändert, ist ein DNS-Eintrag anzupassen. Den Umzug planen wir mit dir und führen ihn außerhalb deiner Versandzeiten durch.
Was geschieht mit der IP, wenn ich kündige?
Sie fällt an uns zurück und geht in die Warmup-Phase, bevor sie erneut vergeben wird. Du nimmst sie nicht mit: Die Adresse gehört zu unserer Infrastruktur, nicht zu deinem Vertrag. Der Ruf, den du aufgebaut hast, ist damit nicht übertragbar. Das gilt bei jedem Anbieter, der die IP stellt.
Bekomme ich mehrere Relays, wenn ich mehrere Marken versende?
Ja, das ist der übliche Grund für mehr als eine Instanz. Transaktionsmails und Newsletter über getrennte IPs zu schicken, schützt die Zustellung der Rechnungen davor, dass eine Werbeaussendung die Reputation belastet. Jede Instanz hat ihre eigene IP und ihren eigenen DKIM-Selector.
Ist MailBridge nach ISO 27001 zertifiziert?
Nein, und die Unterscheidung ist wichtig genug, um sie deutlich zu machen. Zertifiziert sind die Rechenzentren, in denen unsere Server stehen: Die Hetzner Online GmbH ist nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert, der Geltungsbereich umfasst laut Zertifikat alle Hosting-Dienstleistungen und die Rechenzentren, und sowohl Nürnberg als auch Falkenstein stehen namentlich im Zertifikatsanhang. Ausgestellt hat es SOCOTEC Certification Deutschland unter der Nummer ZN-2025-35, gültig bis 26. September 2028. Dazu kommt ein uneingeschränktes BSI-C5-Testat Typ 2, geprüft von der WP Koehler GmbH nach ISAE 3000 mit Prüfbericht vom 17. November 2025, und eine Einstufung als Betreiber kritischer Dienstleistungen nach § 8a BSIG. Die LOGIN SystemHaus GmbH als Anbieter von MailBridge hat dagegen kein eigenes ISO-27001-Zertifikat. Wer eines braucht, sollte das vor dem Angebot sagen.
Gilt der Kostenschutz auch bei Enterprise?
Ja. Wie bei den regulären Paketen pausiert der Versand bei ungewöhnlich hohem Mehrverbrauch automatisch, und du gibst im Portal per Klick frei. Eine Rechnung kann dir also auch hier nicht unbemerkt davonlaufen.